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Entwurf Statuten 2020

gemeinsam

&

füreinander

Wie von der letzten Vollversammlung (21. März 2019) beauftragt, liegen jetzt die neuen Statuten im Entwurf vor. Nachdem alle Vorstände und die Feedbackgruppe diesen verabschiedet haben, ist der Weg frei für die Vernehmlassung bei allen Mitgliedern.

Struktur der neuen Statuten

Die Arbeitsgruppe hat sich für eine andere Struktur als der heutigen entschieden. Dadurch wird die Lesbarkeit verbessert und das Finden von Inhalten vereinfacht. Allerdings verhindert sie ein Gegenüberstellen der alten Version mit der neuen, was das Lesen aller Artikel empfehlenswert macht.

Inhalt der neuen Statuten

Zu den bereits bekannten Inhalten sind viele neue Themen dazugekommen: Mitgliederrat; Sportsparten; Ethik; Doping; Datenschutz etc. Die Arbeitsgruppe ist überzeugt, mit den vorliegenden, zukunftsorientierten Statuten den aktuellen Bedürfnissen des Stadtturnverein Wil zu entsprechen.

Ablauf Statuten Total­revision

Alle Mitglieder können den «Statuten-Entwurf» in aktueller Version als PDF herunterladen und öffnen oder online lesen.

Änderungen können jederzeit und individuell mittels Antragsformular für Änderungen bis spätestens 31. Dezember 2019 an die Kontakt-E-Mail strategie2020@stvwil.ch eingereicht werden.
Termin gemäss aktuellen Statuten  Artikel 10.1.

Die eingehenden Anträge werden von der Arbeitsgruppe mit den Antragsteller*innen diskutiert und bereinigt. Anträge ohne gemeinsame Lösung werden an der ausserordentlichen Vollversammlung (a.o. VV) traktandiert und in der Einladung aufgeführt. Alle zusätzlichen Anträge müssen an der a.o. VV zum entsprechenden Artikel einzeln gestellt werden. Das Einreichen von Anträgen bis Ende Jahr ermöglicht eine speditive Abwicklung der a.o. VV.

Beide Dokumente sind unter Gesamtverein > Downloads abgelegt.

Statuten Totalrevision 2020 | Vernehmlassung

PRÄAMBEL
Das Leitbild des Stadtturnverein Wil ist verbindliche Grundlage dieser Statuten.
Der sprachlichen Vereinfachung und damit besseren Lesbarkeit wegen werden in diesen Statuten verwendete Personenbezeichnungen in gleicher Weise für die weibliche und männliche Form verwendet.
Genehmigt durch die ausserordentliche Vollversammlung vom
28. März 2020.

  1. Name und Sitz

    1. Name

      1. Der Stadtturnverein Wil (nachfolgend Stadtturnverein genannt), gegründet 1859, ist ein Verein im Sinne von Art. 60 ff. ZGB.
    2. Sitz

      1. Der Sitz des Stadtturnvereins ist die Stadt Wil SG.
  2. Zweck und Zugehörigkeit

    1. Ausrichtung

      1. Der Stadtturnverein bietet ein attraktives Sportangebot für alle Altersgruppen. Er schafft ein Umfeld, das seine Mitglieder anspornt, damit sie sportlich erfolgreich sind und Freude an der Bewegung haben.
      2. Der Stadtturnverein ermöglicht entsprechende Trainings-, Ausbildungs-, Wettkampf- und Spielmöglichkeiten und pflegt aktiv Freundschaft, Geselligkeit und seine Kernwerte.
    2. Ethik

      1. Der Stadtturnverein setzt sich für einen gesunden, respektvollen, fairen und erfolgreichen Sport ein. Er lebt diese Werte vor, indem er dem Gegenüber mit Respekt begegnet, transparent handelt und kommuniziert.
      2. Der Stadtturnverein anerkennt die «Ethik-Charta» des Schweizer Sports, den «Ehrenkodex/Ethik-Charta Sport-verein-t» und verbreitet deren Prinzipien.
    3. Doping

      1. Doping widerspricht den fundamentalen Prinzipien des Sports sowie der medizinischen Ethik und stellt ein Gesundheitsrisiko dar. Aus diesen Gründen ist es verboten.
      2. Der Stadtturnverein und seine Mitglieder unterstehen dem Dopingstatut von Swiss Olympic und dessen Ausführungsbestimmungen.
    4. Unabhängigkeit

      1. Der Stadtturnverein verfolgt keine kommerziellen Zwecke und ist nicht gewinnorientiert.
      2. Parteipolitisch ist er unabhängig und konfessionell neutral.
      3. Er setzt sich für die Interessen des Stadtturnverein gegenüber Sport, Politik und Wirtschaft ein, vertritt diesen und fördert die gesellschaftliche Anerkennung sowie Positionierung in der Öffentlichkeit.
    5. Mitgliedschaft in anderen Verbänden

      1. Der Stadtturnverein ist Mitglied des Schweizerischen Turnverbandes (STV), des St. Galler Turnverbandes (SGTV) und des Kreisturnverbandes Toggenburg (KTVT) und kann zur Erfüllung seines Zwecks anderen Verbänden im Sportbereich (z.B. Regionaler Volleyballverband Nordostschweiz [RVNO] und Swiss Volley) beitreten.
      2. Seine Mitglieder sind in der Regel zusätzlich Mitglied des Fachverbandes der von ihnen betriebenen Sportart.
      3. Die Mitgliederversammlung entscheidet über die Zugehörigkeit zu Verbänden verschiedener Sportbereiche und Mitgliedschaft von Fachverbänden.
    6. Mitglied in anderen Vereinen und Organisationen

      1. Der Stadtturnverein kann Mitglied anderer Vereine oder Organisationen werden, sofern deren Tätigkeit in seinem Interesse liegt. Die Statuten solcher Organisationen dürfen mit seinen eigenen nicht im Widerspruch stehen.
      2. Er kann sich durch eine solche Organisation in anderen Gremien vertreten lassen.
      3. Eine solche Mitgliedschaft muss von der Mitgliederversammlung beschlossen werden.
  3. Mitgliedschaft

    1. Mitglieder

      1. Dem Stadtturnverein kann jeder, ohne Rücksicht auf Geschlecht, Religion oder Nationalität beitreten.
    2. Mitgliederkategorien

      1. Der Stadtturnverein umfasst folgende Mitgliederkategorien:
        1. Jugendmitglieder
        2. Juniorenmitglieder
        3. Aktivmitglieder
        4. Ehrenmitglieder
        5. Gönner
    3. Jugendmitglieder

      1. Zu dieser Mitgliederkategorie zählen Kinder und Jugendliche bis zum Ablauf des Kalenderjahres, in dem sie 15 Jahre alt werden. Sie verfügen über kein Stimm- und Wahlrecht.
    4. Juniorenmitglieder

      1. Zu dieser Mitgliederkategorie zählen Jugendliche und junge Erwachsene ab dem Kalenderjahr, in dem sie 16 Jahre alt werden, bis zum Ablauf des Kalenderjahres, in dem sie 20 Jahre alt werden.
    5. Aktivmitglieder

      1. Aktivmitglieder sind alle natürlichen Personen ab dem Jahr, in dem sie 21 Jahre alt werden.
    6. Ehrenmitglieder

      1. Ehrenmitglieder sind natürliche Personen mit ausserordentlichen Verdiensten für den Stadtturnverein. Sie geniessen alle Rechte und Pflichten eines Aktivmitglieds, zahlen aber keinen Mitgliederbeitrag.
      2. Sie werden auf Antrag des Mitgliederrats durch die Mitgliederversammlung gewählt.
    7. Gönner

      1. Gönner (früher Passivmitglieder) sind natürliche oder juristische Personen, die am Vereinsleben nicht aktiv teilnehmen. Sie zahlen einen Gönnerbeitrag und haben kein Stimm- und Wahlrecht.
      2. Die Mitgliedschaft wird durch die Einzahlung des Jahresbeitrages erworben.
    8. Mitglieder von selbständigen Riegen

      1. Mitglieder von selbständigen Riegen des Stadtturnverein werden durch Delegierte an der Mitgliederversammlung vertreten.
      2. Diese haben volles Stimm- und Wahlrecht an der Mitgliederversammlung.
    9. Mehrfach Mitgliedschaft

      1. Mehrfachmitgliedschaften von Aktivmitgliedern, d.h. Mitglied in zwei oder mehr Sportsparten oder selbständigen Riegen, sind möglich.
      2. Als Mitgliederbeitrag wird der Beitrag der Sportsparte bzw. selbständigen Riege mit dem höchsten Jahresbeitrag verrechnet.
    10. Eintritt

      1. Interessierte können dem Stadtturnverein jederzeit mittels eines Beitrittsgesuchs an eine Sportsparte oder selbständige Riege beitreten und dadurch an den Trainings teilnehmen.
      2. Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 15. Altersjahr benötigen zum Beitritt die schriftliche Einwilligung eines Elternteils bzw. des gesetzlichen Vertreters.
      3. Die Aufnahme eines neuen Mitglieds erfolgt durch Beschluss der Spartenleitung bzw. des Vorstandes der selbständigen Riege.
    11. Lizenzen

      1. Die Mitglieder können die Lizenz eines Sportverbands zur Teilnahme an Wettkämpfen erwerben.
      2. Die Sportsparte oder die selbständige Riege entscheidet über die Teilnahme an lizenzpflichtigen Wettkämpfen und erstellt bei Bedarf ein Lizenzreglement.
    12. Übertritt

      1. Der Übertritt als Aktivmitglied zum Gönner oder umgekehrt kann jederzeit erfolgen.
      2. Ebenso der Übertritt von einer Sportsparte in eine andere oder eine selbständige Riege.
    13. Transfer

      1. Für lizenzierte Sportler gelten die Transferbestimmungen des lizenzierenden Verbandes.
      2. Es ist Aufgabe der Sportsparte oder selbständigen Riege allfällige Transfers reglementkonform abzuwickeln und ein Transferreglement auszuarbeiten.
      3. Das Reglement wird durch die Spartenleitung bzw. den Vorstand der selbständige Riege in Kraft gesetzt und regelt wer die Kosten der Transfers trägt.
      4. Zusätzlich gelten die Bestimmungen für «Beendigung und Austritt».
    14. Beendigung, Austritt

      1. Die Mitgliedschaft endet mit dem Austritt, dem Tod oder durch den Ausschluss des Mitglieds.
      2. Der Austritt aus dem Stadtturnverein ist jederzeit mit schriftlicher Erklärung an die Sportspartenleitung bzw. den Vorstand der selbständigen Riege möglich.
      3. Einem Austrittsbegehren kann, sofern sämtliche Verpflichtungen dem Stadtturnverein gegenüber erfüllt sind, jederzeit stattgegeben werden. Der volle Mitgliederbeitrag für das laufende Vereinsjahr ist geschuldet bzw. wird nicht zurückerstattet.
      4. Für die Dauer von Auf- oder Abstiegsspielen und während der Vorbereitungsphase auf regionale oder nationale Wettkämpfe ist der Austritt nicht möglich.
      5. Für Gönner erlischt die Mitgliedschaft automatisch bei Nichtbezahlung des Jahresbeitrages.
    15. Ausschluss

      1. Mitglieder, die den Statuten, den Kernwerten, dem Leitbild, den Regeln für die Vereinskultur und Beschlüssen oder den Vereinsinteressen zuwiderhandeln, die dem Ansehen des Stadtturnverein schaden, ihren Verpflichtungen gegenüber dem Stadtturnverein nicht nachkommen, gegen Ethik- oder Dopingregeln verstossen, müssen durch den Mitgliederrat, auf Antrag der Spartenleitung, dem Vorstand der selbständige Riege oder dem Vorstand Verein ohne Angabe von Gründen verwarnt oder ausgeschlossen werden.
      2. Bei Ausschluss verlieren sie ihre Rechte und jeden Anspruch gegenüber dem Stadtturnverein.
      3. Das ausgeschlossene Mitglied kann gegen den Entscheid innert 30 Tagen beim Mitgliederrat schriftlich rekurrieren und einen Beschluss der Mitgliederversammlung verlangen. Diese entscheidet endgültig mit einfachem Mehr.
      4. Der Rekurs hat keine aufschiebende Wirkung.
      5. Bleibt ein Mitglied trotz Mahnung den Mitgliederbeitrag schuldig, kann es vom Vorstand Verein ausgeschlossen werden.
    16. Rechte

      1. Den Angehörigen der Kategorien Aktiv-, Jugend- und Juniorenmitglieder sowie den Ehrenmitgliedern stehen folgende Rechte zu:
        1. Stimm- und Wahlrecht im Rahmen der vorliegenden Statuten
        2. Teilnahme an Vereinsaktivitäten wie Trainings, Wettkämpfen, Anlässen.
      2. Neu eintretende Mitglieder erhalten ein Exemplar der Statuten, des Leitbilds und der Regeln für die Vereinskultur.
    17. Pflichten

      1. Alle Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Stadtturnverein zu wahren, die Statuten, Reglemente und Weisungen der Organe, die Regeln für die Vereinskultur sowie Leitbild und Kernwerte zu befolgen und die Reglemente der Verbände zu beachten.
      2. Mit dem Vereinseintritt beginnt auch die Beitragspflicht für das laufende Vereinsjahr.
      3. Die Ehrenmitglieder sind von der Leistung des Mitgliederbeitrags befreit.
      4. Von den Mitgliedern (ausser Gönner) wird erwartet, bei Aktivitäten gemäss Jahresprogramm des Stadtturnverein und seiner Sportsparten bzw. selbständigen Riegen mitzuhelfen.
    18. Mitgliederbeiträge

      1. Der Mitgliederbeitrag setzt sich bei den Sportsparten aus dem Beitrag für die Sportsparte und dem Beitrag für den Stadtturnverein zusammen.
      2. Die selbständigen Riegen zahlen keinen Beitrag an den Stadtturnverein.
      3. Der Mitgliederbeitrag für den Stadtturnverein (inkl. Gönnerbeiträge) wird jährlich von der Mitgliederversammlung auf Antrag Mitgliederrat verabschiedet.
      4. Der Mitgliederbeitrag an die Sportsparten wird von den Sportsparten definiert. Der Mitgliederbeitrag der selbständigen Riegen wird an ihren Riegenversammlungen festgelegt.
    19. Befreiung Mitgliederbeitrag

      1. Folgende Mitglieder sind von der Beitragspflicht (Verein, Sportsparte und selbständige Riege) befreit:
        1. Mitglieder mit einer Funktion im Vorstand Verein und in der Sportspartenleitung bzw. Vorstand selbständige Riege
        2. Trainer und Leiter, die ihr Amt für den Stadtturnverein ausüben und mindestens eine Trainingseinheit pro Woche dafür einsetzen
        3. Schiedsrichter und Kampfrichter mit regelmässigen Einsätzen
        4. Ehrenmitglieder
    20. Lizenzen

      1. Zusätzlich zum Mitgliederbeitrag muss die Lizenzgebühr an den Stadtturnverein bezahlt werden.
    21. Bussen

      1. Jedes Mitglied ist für sein Verhalten persönlich verantwortlich.
      2. Für Strafen oder Bussen, die es wegen sportlichem oder persönlichem Fehlverhalten erhält, muss es selbst aufkommen.
      3. Der Stadtturnverein verrechnet fehlbaren Mitgliedern und Mannschaften finanzielle Umtriebe, die aus dem Verhalten einzelner Mitglieder und Mannschaften entstehen.
  4. Organisation

    1. Sportsparten und selbständige Riegen

      1. Der Stadtturnverein umfasst:
        1. Sportsparten
        2. Selbständige Riegen
    2. Protokoll

      1. Über alle Sitzungen des Vereins, der Sportsparten, der selbständigen Riegen, der Sparten-Versammlung und dem Mitgliederrat sowie Vorstands- und Projektsitzungen ist ein Protokoll zu führen.
    3. Funktionsträger

      1. Als Funktionsträger werden alle Mitglieder bezeichnet, welche eine Funktion (z.B. Trainer, Leiter, Präsident, Leiter Finanzen usw.) im Stadtturnverein ausüben.
    4. Reglemente und Funktionsbeschreibungen

      1. Die Detailaufgaben des Vorstandes, der Funktionsträger und Projektgruppen sind in Reglementen und Funktionsbeschreibungen verbindlich zu umschreiben.
      2. Für den Erlass der Reglemente und Funktionsbeschreibungen ist die Zustimmung des Vorstandes Verein notwendig.
    5. Archiv

      1. Der Stadtturnverein unterhält ein Archiv zur Aufbewahrung aller wichtigen Aktenstücke und Gegenstände.
      2. Die näheren Bestimmungen sind durch Richtlinien und Funktionsbeschreibung festzulegen.
      3. Wichtige Dokumente sind im Archiv aufzubewahren.
    6. Freiwilligenarbeit

      1. Der Stadtturnverein unterstützt die Freiwilligenarbeit aktiv und stärkt das Ehrenamt.
      2. Führungsaufgaben werden an kompetente Ehrenamtliche übertragen, die wenn möglich über entsprechende Erfahrung in ihrem Sachgebiet verfügen.
    7. Teilzeitpensum

      1. Im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten werden dort, wo das Ehrenamt an seine Grenzen stösst, qualifizierte und ausgewiesene Personen im Teilzeitpensum mit entsprechender Entschädigung angestellt.
    8. Kommunikation, Information

      1. Die Mitglieder des Stadtturnverein werden regelmässig über die aktuellen Aktivitäten, Sportereignisse und Resultate informiert.
    9. Krisenstab Interventionsteam

      1. Verantwortlich für das Krisenmanagement und das Krisenkonzept ist der Krisenstab des Stadtturnvereins.
      2. Die Mitglieder des Krisenstabs und Interventionsteams werden durch den Vorstand Verein nominiert.
  5. Datenschutz

    1. Grundsatz

      1. Der Stadtturnverein nimmt Datenschutz ernst und behandelt seine Mitgliederdaten mit äusserster Sorgfalt, damit geschützte Daten ohne Einverständnis des Mitglieds nicht an die Öffentlichkeit oder in falsche Hände geraten.
      2. Wir halten uns an die Vorgaben des Bundesgesetzes über den Datenschutz (DSG).
    2. Verhältnismässigkeit

      1. Der Schutz der Vertraulichkeit und Integrität von Informationen basiert auf dem «Verhältnismässigkeitsprinzip»: Es erlaubt nur die Bearbeitung jener Mitgliederdaten, die tatsächlich für die Vereinsführung nötig sind.
      2. Es werden nur die Daten aus dem Beitrittsgesuch/Datenblatt verwendet.
    3. Einwilligung

      1. Durch Unterschrift des Beitrittsgesuchs/Datenblattes gibt jedes Mitglied die Einwilligung zur Bearbeitung der erhobenen Daten.
    4. Transparenz

      1. Innerhalb des Stadtturnverein beschränkt sich die Bekanntgabe von Mitgliederdaten auf Listen mit Vorname, Name, Geburtsdatum, Post- und E-Mail-Adresse sowie Telefonnummer.
      2. Diese werden für administrative und organisatorische Bedürfnisse oder zur Ausübung von Mitgliedschaftsrechten (z.B. Einberufung einer ausserordentlichen Mitgliederversammlung, Art. 64 Abs. 3 ZGB) an Funktionsträger abgegeben.
      3. Alle weiteren Informationen über Mitglieder gelten als geschützte Daten.
      4. Die Weitergabe von Mitgliederdaten (Vorname, Name, Post- sowie E-Mail-Adresse, Telefon-Nummer, Geburtsdatum und Geschlecht) an Dritte ausserhalb des Stadtturnvereins erfolgt mit folgendem Zweck:
        1. An Verbände (z.B. Schweizerischen Turnverband für die Mitgliederdatei sowie an die Sportversicherungskasse STV [SVK-STV])
        2. Für Lizenzen und Anmeldungen an Wettkämpfe/Turniere
    5. Zweckbindung

      1. Den Organen des Vereins oder sonst für den Verein Tätigen ist es untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als den zur jeweiligen Aufgabenerfüllung gehörenden Zweck zu verarbeiten, bekannt zu geben, Dritten zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen.
      2. Diese Pflicht besteht auch über das Ausscheiden der oben genannten Personen aus dem Verein hinaus.
      3. Für alle weiteren Verwendungen muss der Vorstand Verein die Einwilligung eines jeden Mitglieds einholen.
    6. Internet

      1. Im Internet werden nur sportliche Ergebnisse (z.B. Berichte, Ranglisten) veröffentlicht.
      2. Dabei werden nur Name, Vorname; Jahrgang und Resultat des Mitglieds bekanntgegeben.
    7. Foto- und Videoaufnahmen

      1. Durch Unterschrift des Beitrittsgesuchs/Datenblattes geben die Mitglieder ihr Einverständnis, dass der Stadtturnverein auch diejenigen Bilder von Vereinsanlässen, auf welchen das Mitglied erkennbar ist, zeitlich und räumlich unbegrenzt sowie entschädigungslos für Marketingmassnahmen und zur Veröffentlichung im Internet oder sonstigen Medien nutzen kann.
    8. Auskunftsrecht

      1. Jedes Mitglied hat das Recht beim Vorstand Auskunft zu verlangen, ob und welche Daten über das Mitglied bearbeitet werden.
    9. Rückzug der Einwilligung

      1. Eine einmal erteilte Einwilligung kann grundsätzlich jederzeit zurückgezogen werden.
      2. Verursacht ein solcher Rückzug Aufwände, kann eine Übernahme dieser Aufwände durch die zurückziehende Person verlangt werden.
  6. Finanzen und Haftung

    1. Geschäftsjahr

      1. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Für jedes Geschäftsjahr ist ein Rechnungsabschluss mit Bilanz und Erfolgsrechnung zu erstellen.
      2. Bilanz und Erfolgsrechnung sind vorab vom Vorstand Verein und abschliessend von der Mitgliederversammlung zu genehmigen.
    2. Finanzierung

      1. Der Stadtturnverein und die Sportsparten finanzieren sich durch:
        1. Mitgliederbeiträge
        2. Einnahmen aus Vereinsaktivitäten
        3. Erlös aus Veranstaltungen und Wettkämpfen
        4. Beiträge von «Jugend+Sport»
        5. Beiträge aus dem kantonalen Sportfonds
        6. Einnahmen aus Sponsoring
        7. Einnahmen aus Spenden, Legaten, Schenkungen
        8. Erträge aus dem Vereinsvermögen
    3. Ausgaben

      1. Die Ausgaben des Stadtturnverein und der Sportsparten sind insbesondere:
        1. Verbandsbeiträge
        2. Personalkosten
        3. Verwaltungskosten
        4. Turnbetriebskosten
        5. Teilnahme an den von Verbänden organisierten Meisterschaften und Turnfesten
        6. Funktionsträger-Ausbildungen
        7. Nachwuchsförderung
        8. Geräte- und Materialanschaffungen und Unterhalt
        9. Entschädigungen an Funktionsträger, Teilpensen und externe Mitarbeiter
        10. Übernahme von Spesen- und Leiterentschädigungen
        11. Gesellschaftliche Anlässe
        12. weitere durch die Mitgliederversammlung oder den Vorstand beschlossene Ausgaben
        13. ausserordentliche Ausgaben ausserhalb des Budgets, gemäss der von der Mitgliederversammlung beschlossenen Ausgabenkompetenz.
    4. Vermögensanlage

      1. Das Vereinsvermögen ist mündelsicher anzulegen, um Risiken zu vermeiden.
      2. Der Vorstand bezeichnet die Stelle, bei der die Anlagen deponiert und die zur Geschäftsführung nicht notwendigen Gelder zinstragend anzulegen sind.
      3. Mit dem Vermögen dürfen keine riskanten Anlagen oder Spekulations-geschäfte getätigt werden.
    5. Fonds

      1. Der Stadtturnverein kann für bestimmte Zwecke Fonds errichten.
      2. Über die Errichtung, Verwaltung und Aufhebung beschliesst die Mitgliederversammlung.
    6. Verwaltung von Fonds

      1. Die Fonds sind nicht Bestandteil der Erfolgsrechnung.
      2. Sie sind gesondert auszuweisen, müssen aber in der Bilanz (Vermögensrechnung) ersichtlich sein.
    7. Gewinn, Verlust

      1. Der Stadtturnverein handelt nicht gewinnorientiert.
      2. Wird durch die Ausübung der Vereinstätigkeit dennoch ein Gewinn oder Verlust erzielt, muss dieser sofern von der Mitgliederversammlung nicht anders bestimmt, über das Eigenkapital, bestehende Fonds oder Rückstellungen verbucht werden.
    8. Finanzplanung

      1. Der Vorstand sorgt für eine rollende Finanzplanung und plant genügend Liquidität und Vereinsvermögen, um die Vereinsaktivitäten sicherzustellen.
      2. Er trägt die Verantwortung für ein längerfristig ausgeglichenes Budget. Einnahmen, Mitgliederbeiträge und Ausgaben sind durch den Vorstand rechtzeitig anzupassen und vom Mitgliederrat zu genehmigen, um dieses Ziel zu erreichen.
      3. Droht Zahlungsunfähigkeit muss der Vorstand Verein umgehend eine ausserordentliche Mitgliederversammlung einberufen.
    9. Haftung

      1. Für die Verbindlichkeiten des Stadtturnverein haftet einzig das Vereinsvermögen.
      2. Jede persönliche Haftung der Mitglieder für die Verbindlichkeiten des Stadtturnverein, der Sportsparten und der selbständigen Riegen ist ausgeschlossen.
      3. Vorbehalten bleiben die Organhaftung nach Art. 55 Abs. 3 ZGB und strafbare Handlungen.
    10. Versicherungen

      1. Der Stadtturnverein haftet nicht für Unfälle, Sachschäden und Haftpflichtansprüche, die bei der Ausübung der Vereinstätigkeit durch die Mitglieder entstehen. Die Mitglieder haben sich entsprechend selbst zu versichern.
      2. Als Mitglied des Schweizerischen Turnverbandes ist die Versicherung bei der Sportversicherungskasse STV (SVK-STV) für alle Mitglieder (ausser Gönner) und den Stadtturnverein obligatorisch. Sie anerkennen deren Statuten und Reglemente.
      3. Die Versicherungsprämie wird vom Stadtturnverein entrichtet.
      4. Unfälle und Haftpflichtfälle sind dem Vorstand Verein unverzüglich zu melden.
      5. Bei ungenügendem Versicherungsschutz eines Mitgliedes können der Stadtturnverein und seine Funktionsträger in keinem Fall in irgendeiner Weise belangt werden.
  7. Organe

    1. Organe

      1. Die Organe des Stadtturnvereins sind
        1. Mitgliederversammlung
        2. Mitgliederrat
        3. Revisoren
        4. Vorstand Verein
        5. Sportspartenleitungen
        6. Sportspartenversammlungen Sport-Sparte
        7. Projektgruppen
    1. Mitgliederversammlung

      1. Ordentliche Mitgliederversammlung

        1. Die ordentliche Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Stadtturnvereins.
        2. Sie wird alljährlich im 1. Quartal des Jahres zur Behandlung und Erledigung der Vereinsgeschäfte durchgeführt.
      2. Einberufung

        1. Die ordentliche Mitgliederversammlung wird durch den Vorstand Verein einberufen.
        2. Die Bekanntgabe des Datums einer Mitgliederversammlung erfolgt mindestens sechs Wochen im Voraus.
        3. Die Mitglieder werden mindestens zehn Tage vor der Versammlung mit Bekanntgabe der Traktanden schriftlich eingeladen.
        4. Jede ordnungsgemäss einberufene Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.
        5. Einladungen per E-Mail sind gültig.
      3. Ausserordentliche Mitgliederversammlung

        1. Eine ausserordentliche Mitgliederversammlung kann zur Beurteilung von umstrittenen und/oder dringenden Geschäften von der Mitgliederversammlung, vom Vorstand Verein oder von einem Fünftel der Mitglieder (ausser Gönner) durch schriftliche Aufforderung verlangt werden.
        2. Der Mitgliederrat kann mit einer Mehrheit von zwei Dritteln aller Stimmen unter Angabe von Gründen und der Traktanden eine ausserordentliche Mitgliederversammlung verlangen.
        3. Sie muss innerhalb von 60 Tagen durchgeführt werden.
        4. Die Einladung muss mindestens 20 Tage im Voraus unter Angabe der Traktanden und Anträge versandt werden.
      4. Aufgaben und Kompetenzen

        1. Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben und Kompetenzen
          1. Appell
          2. Wahl der Stimmenzähler
          3. Genehmigung des Protokolls der letzten Mitgliederversammlung
          4. Entgegennahme des Revisionsberichts und Genehmigung der Jahresrechnung
          5. Entlastung des Vorstandes
          6. Wahl des Präsidenten Vorstand Verein
          7. Wahl der übrigen Mitglieder Vorstand Verein
          8. Wahl des Präsidenten Mitgliederrat
          9. Wahl der Revisoren
          10. Genehmigung des Jahresbudgets
          11. Festsetzung der Mitgliederbeiträge
          12. Kenntnisnahme des Tätigkeitsprogramms
          13. Beschlussfassung über weitere von den Mitgliedern, dem Mitgliederrat oder dem Vorstand eingebrachte Geschäfte
          14. Genehmigung von Änderungen des Leitbildes
          15. Genehmigung von Änderungen der Statuten
          16. Genehmigung von Gründung neuer Sportsparten
          17. Ernennungen, Ehrungen
          18. Entscheid über Ausschlussrekurse von Mitgliedern
          19. Beschlussfassung über die Auflösung des Stadtturnverein
      5. Traktandierungsanträge

        1. Das Einreichen von Traktanden zuhanden einer Mitgliederversammlung hat spätestens fünf Wochen vor der Versammlung schriftlich und begründet an den Vorstand Verein zu erfolgen.
      6. Anträge zu einzelnen Traktanden

        1. Anträge zu den einzelnen Traktanden müssen, nach Ablauf der Frist für Traktandierungsanträge, an der Mitgliederversammlung bei deren Verhandlung gestellt werden.
      7. Stimm-, Wahl- und Antragsrecht

        1. Mit Ausnahme der Gönner und unter Berücksichtigung gesetzlicher Einschränkungen sind alle Mitglieder ab dem Kalenderjahr stimm- und wahlberechtigt, in dem sie 16 Jahre alt werden und haben das Recht Anträge zu stellen.
        2. Jedes anwesende, stimmberechtigte Mitglied hat nur eine Stimme.
      8. Wahlen und Abstimmungen

        1. Über die Vereinsgeschäfte und Wahlen wird in offener Abstimmung entschieden, sofern von der Mitgliederversammlung nicht geheime Abstimmung oder Wahl beschlossen wird.
      9. Erforderliches Mehr

        1. Bei allen Abstimmungen, mit Ausnahme von Statutenrevisionen, Fusion oder Auflösung, entscheidet das einfache Mehr der abgegebenen Stimmen.
        2. Bei Stimmengleichheit gilt bei Sachgeschäften der Antrag als abgelehnt.
        3. Bei Wahlen ist im ersten Wahlgang das absolute, im zweiten Wahlgang das einfache Mehr der abgegebenen Stimmen erforderlich.
      10. Wahlvorgang

        1. Jede Mitgliederversammlung wählt auf Vorschlag des Vorsitzenden eine Anzahl Stimmenzähler durch offene Abstimmung mit einfacher Mehrheit.
      11. Wahlbüro

        1. Das Wahlbüro wird durch die Revisoren gestellt.
      12. Präsenzliste

        1. Das Wahlbüro hat über die anwesenden Mitglieder eine Präsenzliste zu führen. Die Präsenzliste wird dem Vorstand zur Verfügung gestellt.
      13. Ordnungsanträge

        1. Ein Ordnungsantrag wird sofort zur Abstimmung gebracht.
      14. Relatives oder einfaches Mehr

        1. Das relative oder einfache Mehr entspricht der höheren Anzahl Stimmen, welche ein Kandidat oder Antrag auf sich vereint.
        2. Enthaltungen werden nicht mitgezählt.
      15. Absolutes Mehr

        1. Eine absolute Mehrheit ist gegeben, wenn mehr als die Hälfte der Stimm- und Wahlberechtigten für einen bestimmten Vorschlag oder Kandidaten stimmen.
        2. Enthaltungen werden mitgezählt und gelten als Neinstimmen.
      16. Zweidrittel Mehrheit

        1. Die Zweidrittelmehrheit entspricht 2/3 der abgegebenen Stimmen.Gebrochene Zahlen werden auf die nächste volle Zahl aufgerundet.
        2. Enthaltungen werden als gültige Stimmen mitgezählt.
          Beispiel: Anwesende Stimmberechtigte 89; 2/3 x 89 = 59.33, ergibt aufgerundet 60 Stimmen.
      17. Zwanzig Prozent der Mitglieder

        1. Als Basis (100%) gilt die Anzahl Mitglieder gemäss zuletzt erstelltem Mitgliederverzeichnis.
        2. Diese Zahl wird durch 5 geteilt (20%). Gebrochene Zahlen werden auf die nächste volle Zahl aufgerundet.
          Beispiel: 423 stimmberechtigte Mitglieder geteilt durch 5 = 84,6, ergibt aufgerundet 85.
      18. Vorgehen bei Abstimmungen über mehrere Anträge

        1. Unterabänderungsanträge sind vor Abänderungsanträgen und Abänderungsanträge sind vor dem Hauptantrag zur Abstimmung zu bringen.
        2. Den zuletzt eingereichten Antrag dem Zweitletzten gegenüberstellen. Der unterlegene Antrag scheidet aus.
        3. Der verbleibende Änderungsantrag wird dem nächsten gegenüber gestellt usw., bis der zuletzt verbleibende Änderungsantrag dem ursprünglichen Antrag gegenübersteht.
        4. Über den zuletzt verbleibenden Antrag wird endgültig abgestimmt.
      19. Antrag mit einem Gegenantrag

        1. Der Antrag mit der höheren Stimmenzahl obsiegt.
        2. Über den zuletzt verbleibenden Antrag wird endgültig abgestimmt.
      20. Wahlen mit mehr als zwei Kandidaten

        1. Sobald sich mehr als zwei Kandidaten für ein Amt bewerben bzw. vorgeschlagen werden, gilt im ersten Wahlgang das absolute Mehr (Mehrheit aller abgegebenen, gültigen Stimmen). Enthaltungen werden mitgezählt.
        2. Erreicht kein Kandidat das absolute Mehr entscheidet im zweiten Wahlgang das einfache Mehr: Der Kandidat mit der höchsten Stimmenzahl gewinnt. Enthaltungen werden nicht mitgezählt.
        3. Erreichen zwei Kandidaten im 2. Durchgang die gleiche Stimmenzahl, entscheidet das Los.
      21. Versammlungsführung

        1. Die Versammlung wird vom Präsidenten geleitet.
    2. Mitgliederrat

      1. Auftrag

        1. Der Mitgliederrat des Stadtturnvereins ist für alle Angelegenheiten zuständig, die nicht in den Aufgabenbereich der Mitgliederversammlung fallen.
        2. Er berät und unterstützt die Arbeit des Vorstand Verein.
        3. Der Mitgliederrat überwacht die Geschäftsführung des Vorstand Verein und berät diesen in wichtigen Angelegenheiten auf Vereinsebene. Zu diesen wichtigen Aufgaben gehören u.a. wirtschaftliche Fragen des Stadtturnverein sowie mitgliederbezogene Themen.
        4. Der Mitgliederrat erstattet dem Vorstand Verein regelmässig Bericht.
      2. Kompetenzen

        1. Der Mitgliederrat kann Anträge an die Mitgliederversammlung stellen.
        2. Er kann mit einer Mehrheit von zwei Dritteln aller Stimmen unter Angabe von Gründen und der Traktanden die Einberufung einer ausserordentlichen Mitgliederversammlung verlangen.
        3. Er kann vom Vorstand Verein jederzeit Auskunft über alle Angelegenheiten des Stadtturnverein verlangen oder Einsicht in die Unterlagen des Stadtturnverein nehmen.
        4. Er kann Traktandierungsanträge für Sachgeschäfte im Vorstand Verein stellen. Über solche Anträge ist in der nächsten Vorstandssitzung zu entscheiden.
        5. Darüber hinaus bildet der Mitgliederrat das Vereinsgremium, das als unmittelbares Bindeglied und Sprachrohr zwischen Vorstand Verein und den Mitgliedern wirken soll.
        6. Der Mitgliederrat soll die Interessen der Mitglieder gegenüber dem Stadtturnverein vertreten und Vorschläge der Mitglieder in den Stadtturnverein tragen.
        7. Mitglieder können sich mit ihren Anliegen jederzeit direkt an den Mitgliederrat wenden.
      3. Zusammensetzung

        1. Gebildet wird der Mitgliederrat aus Vertretern der Sportsparten: bis 50 Mitglieder zwei Mitglieder im Mitgliederrat, bis 100 drei, bis 200 vier und bis 400 fünf.
        2. Jede selbständige Riege wird durch maximal zwei Personen vertreten.
        3. Die einzelnen Sportsparten und selbständigen Riegen bestimmen ihre Vertretungen selbst.
      4. Organisation

        1. Sitzungen des Mitgliederrates leitet der Präsident des Mitgliederrates.
        2. Für alle übrigen Chargen konstituiert sich der Mitgliederrat selbst.
      5. Präsident

        1. Der Präsident des Mitgliederrats wird jedes Jahr direkt von der Mitgliederversammlung gewählt.
        2. Er kann mit beratender Stimme an den Sitzungen des Vorstand Verein teilnehmen.
        3. Er ist Mitglied in Projektgruppen, in denen die Geschäfte von besonderer wirtschaftlicher Bedeutung besprochen und entschieden werden.
        4. Der Präsident nimmt die Funktion als «Kontaktperson in Krisensituationen» war. Er vermittelt bei Regelüberschreitungen und Grenzverletzungen.
        5. Bei nicht strafbaren Handlungen wie Verletzung von Anstands- oder vereinsinternen Regeln, greift er ein oder löst das «Case Management» aus.
        6. Bei strafbaren Handlungen (z. B. sexuelle Übergriffe) beruft er das Interventionsteam oder den Krisenstab ein.
      6. Aufgaben, Mitgliedschaft

        1. Der Mitgliederrat ist zuständig für alle Mitgliedschaftsthemen:
          1. Umwandlungen von Mitgliedschaften auf Antrag der Spartenleitung und Vorstand selbständige Riege (ausgenommen Gönner selbständiger Riegen).
          2. Aussprechen von Verwarnungen und Entscheid über Ausschlüsse von Mitgliedern auf Antrag der Spartenleitung, des Vorstands selbständiger Riegen oder des Vorstand Verein
          3. Vorschlag zur Ernennung von Ehrenmitgliedern an die Mitgliederversammlung.
          4. Schlichtung und Regelung von aussergewöhnlichen Belangen unter Mitgliedern. Der Mitgliederrat nimmt die Funktion des «Case Managements» im Rahmen der Regeln für die Vereinskultur war.
      7. Aufgaben

        1. Der Mitgliederrat ist zusätzlich für folgende allgemeine Aufgaben zuständig:
          1. Entgegennahme und Beratung des vom Vorstand Verein erstellten Jahresbudgets und Vorlage zur Beschlussfassung an die Mitgliederversammlung.
          2. Bewilligung von dringlichen Budgetüberschreitungen im Rahmen von 10% des Gesamtbudgets, welche die Ausgabenkompetenzen Vorstand Verein übersteigen.
          3. Beschlussempfehlung über die Jahresrechnung des Stadtturnverein an die Mitgliederversammlung.
          4. Der Mitgliederrat kann der Mitgliederversammlung Vorschläge über die Art und Höhe der Beiträge und Umlagen unterbreiten,
          5. Die Sitzungen des Mitgliederrates finden mindestens zweimal pro Jahr statt, im übrigen so oft es die Erfordernisse verlangen
          6. Wird in einer Sitzung des Mitgliederrates eine Angelegenheit behandelt, die ein Vereinsmitglied eingebracht hat, das dem Mitgliederrat nicht angehört, so kann es sich an der Beratung beteiligen.
    3. Vorstand Verein

      1. Führung

        1. Der Vorstand Verein ist das Führungsorgan des Stadtturnverein.
        2. Er ist gegenüber der Mitgliederversammlung verantwortlich.
      2. Zusammensetzung

        1. Der Vorstand Verein setzt sich aus mindestens drei gewählten Mitliedern sowie den Sportspartenleitern und dem Präsidenten der selbständigen Riegen zusammen.
        2. Der Sportleiter Erwachsene (esa) und der Sportleiter Nachwuchs (J+S) nehmen bei Bedarf an den Vorstandssitzungen teil.
      3. Wahl, Amtsdauer

        1. Der Präsident und die übrigen Vorstandsmitglieder werden durch die Mitgliederversammlung gewählt.
        2. Die Amtsdauer beträgt zwei Jahre. Die maximale Amtszeit ist auf zehn Jahre beschränkt.
        3. Rücktritte aus dem Vorstand Verein sind nach Bekanntwerden zu melden oder aber spätestens drei Monate vor der Mitgliederversammlung dem Vorstand Verein einzureichen.
        4. Eine Ersatzwahl gilt bis zum Ende der Amtszeit des ersetzten Vorstandsmitglieds.
        5. Für die Wahl in den Vorstand Verein ist keine Mitgliedschaft erforderlich.
      4. Konstituierung

        1. Der Vorstand Verein konstituiert sich mit Ausnahme des Präsidenten selbst. Im Verhinderungsfall wird der Präsident durch den Leiter Finanzen vertreten.
        2. Ämterkumulation ist möglich.
      5. Aufgaben

        1. Der Vorstand Verein hat folgende Aufgaben:
          1. Führung des Stadtturnverein nach den Grundsätzen des Leitbilds und der Statuten
          2. Umsetzung der von der Mitgliederversammlung getroffenen Beschlüsse
          3. Planung der mittel- und langfristigen Vereinsentwicklung
          4. Erarbeitung des Tätigkeitsprogramms und des Jahresbudgets
          5. Treffen von Führungsmassnahmen für die effiziente und geordnete Vereinsführung (z.B. Erlass von Konzepten, Reglementen und Weisungen)
          6. Er kann für die Erreichung der Vereinsziele Personen gegen eine angemessene Entschädigung anstellen oder beauftragen
          7. Einsetzen von Arbeitsgruppen (Fachgruppen) und Projektgruppen für befristete Aufgaben und Projekte
          8. Vorbereitung und Durchführung der Mitgliederversammlung
          9. Der Vorstand Verein führt die laufenden Geschäfte und vertritt den Stadtturnverein nach aussen
      6. Kompetenzen

        1. Der Vorstand Verein verfügt über alle Kompetenzen, die nicht von Gesetzes wegen oder gemäss dieser Statuten einem anderen Vereinsorgan übertragen sind.
        2. Die Kompetenzen des Vorstandes Verein werden im Vorstandsreglement definiert. Dieses ist vom Mitgliederrat zu genehmigen.
      7. Ausgabenkompetenz

        1. Die Ausgabenkompetenz des Vorstand Verein richtet sich nach dem von der Mitgliederversammlung bewilligten Budget.
        2. Ausserhalb des genehmigten Budgets hat der Vorstand Verein für einmalige Ausgaben eine Finanzkompetenz von CHF 2’000.00 pro Sachgeschäft, maximal CHF 6’000.00 pro Jahr.
        3. Für wiederkehrende Ausgaben, die nicht im genehmigten Budget enthalten sind, hat der Vorstand eine Finanzkompetenz von CHF 500.00 pro Sachgeschäft, maximal CHF 1’000.00 pro Jahr.
        4. Zusätzlich zu diesen Ausgabenkompetenzen kann der Vorstand Verein Bewilligungen für dringende Fälle im Betrag von CHF 2’000.00 pro Jahr oder für wiederkehrende Ausgaben von maximal CHF 500.00 pro Jahr auf Antrag den Sportsparten erteilen.
        5. In dringenden Fällen kann der Mitgliederrat höhere Ausgaben bewilligen.
        6. Die Einhaltung der finanziellen Kompetenzen wird von den Revisoren überprüft.
      8. Versammlung

        1. Der Vorstand Verein versammelt sich, sooft es die Geschäfte verlangen, mindestens zweimal pro Vereinsjahr.
        2. Jedes Vorstandsmitglied kann unter Angabe der Gründe die Einberufung einer Sitzung verlangen.
      9. Beschlussfassung

        1. Sofern kein Vorstandsmitglied mündliche Beratung verlangt, ist die Beschlussfassung auf dem Zirkularweg (auch digital) gültig. Auf dem Zirkulationsweg kommen Beschlüsse bei Zustimmung aller Vorstandsmitglieder zustande.
        2. Der Vorstand Verein entscheidet mit dem absoluten Mehr der Anwesenden. Bei Stimmengleichheit hat der Präsident den Stichentscheid.
      10. Beschlussfähigkeit

        1. Der Vorstand Verein ist beschlussfähig, wenn die Mehrheit der Mitglieder anwesend ist.
      11. Zeichnungsberechtigung

        1. Der Stadtturnverein verpflichtet sich rechtsgültig durch die Kollektivunterschrift des Präsidenten zusammen mit einem weiteren Mitglied des Vorstandes.
        2. Für einzelne Geschäfte kann der Vorstand Verein Einzelvollmacht erteilen.
    4. Projektgruppen

      1. Aufgabe und Kompetenzen

        1. Für besondere Aufgaben können durch den Vorstand Verein Projektgruppen gebildet werden. Diese sind gegenüber dem Vorstand Verein zur Rechenschaft verpflichtet.
        2. Nach Möglichkeit hat ein Mitglied des Vorstands Verein Einsitz zu nehmen.
        3. In Projekten mit besonderer wirtschaftlicher Bedeutung ist der Präsident des Mitgliederrates Mitglied.
        4. Die Aufgabenumschreibung erfolgt in Form von Reglementen, Funktionsbeschreibungen oder schriftlichem Auftrag.
    5. Revisoren

      1. Wahl, Zusammensetzung

        1. Die Mitgliederversammlung wählt mindestens zwei Rechnungsrevisoren oder eine juristische Person für eine Amtszeit von drei Jahren.
        2. Die Amtsdauer ist auf maximal zwei Amtsperioden beschränkt.
        3. Der Rücktritt als Revisor ist nach Bekanntwerden zu melden oder aber spätestens drei Monate vor der Mitgliederversammlung dem Vorstand Verein einzureichen.
        4. Eine Ersatzwahl gilt bis zum Ende der Amtszeit des ersetzten Revisors.
      2. Gewaltentrennung

        1. Im Sinne der Gewaltentrennung dürfen die Revisoren keine Funktionsträger des Stadtturnverein sein.
      3. Auftrag

        1. Die Revisoren prüfen die jährliche Vereinsrechnung und Vereinsbuchhaltung inkl. Fonds, Jahresrechnung von selbständigen Riegen, Kassen von Projektgruppen und Abrechnungen von Festanlässen
        2. Mindestens einmal jährlich führen sie eine Stichprobe durch.
        3. Sie erstatten dem Vorstand Verein zuhanden der Mitgliederversammlung einen schriftlichen Bericht und stellen entsprechend Anträge an die Mitgliederversammlung.
        4. Der schriftliche Revisorenbericht muss dem Vorstand Verein sechs Wochen vor der Mitgliederversammlung vorgelegt werden.
        5. Die Jahresrechnung ist jeweils durch mindestens zwei Revisoren oder eine juristische Person zu kontrollieren.
      4. Einsicht

        1. Die Revisoren dürfen jederzeit Einblick in die Akten und Bücher des Stadtturnvereins nehmen.
        2. Sie sind berechtigt, während des Jahres die Rechnungsführung zu kontrollieren.
  8. Sportsparte

    1. Spartenversammlung

      1. EinberufungDringend zu fassende Beschlüsse einer Sportsparte können der Spartenversammlung zur Entscheidung vorgelegt werden. Insbesondere über rein turnerische/sportliche Fragen der Sportsparten und die Beteiligung an Anlässen sowie Reglementsänderungen sind von der Spartenversammlung zu behandeln. Die Spartenversammlung wird mindestens einmal jährlich einberufen.
      2. ZusammensetzungDie Einladung zur Spartenversammlung erfolgt mindestens sieben Tage im Voraus schriftlich an alle stimmberechtigten Mitglieder der Sportsparte.
      3. Stimm- und WahlrechtAlle Mitglieder der Sportsparte sind stimm- und wahlberechtigt, im Jahr, in dem sie 16 Jahre alt werden und haben das Recht Anträge zu stellen.Jedes anwesende, stimmberechtigte Mitglied hat nur eine Stimme. Es gilt das relative Mehr der abgegebenen Stimmen.
    2. Sportspartenstatus

      1. Die Sportsparten sind vollumfänglich in den Stadtturnverein integriert und unterliegen den Statuten des Stadtturnvereins.
      2. Jede Sportsparte erstellt ein eigenes Reglement. Dieses bedarf der Zustimmung des Vorstand Verein.
      3. Änderungen können durch zweidrittel Mehr der an einer Spartenversammlung Anwesenden dem Vorstand Verein zur Genehmigung vorgelegt werden.
      4. Die Sportsparten sind durch ihren Leiter im Vorstand Verein stimmberechtigt vertreten.
    3. Sportarten

      1. Jede Sportsparte kann eine oder mehrere Sportarten umfassen.
    4. Aufgabe

      1. Der Zweck, die Organisation sowie spezielle Regelungen der Sportsparte finden sich im Sportspartenreglement.
      2. Die Sportsparten stellen den sportlichen Betrieb des Stadtturnvereins sicher:
        1. Koordination aller sportlichen Trainings- und Wettkampfthemen
        2. Koordination/Absprache mit Sportleiter Erwachsene (esa) und Sportleiter Nachwuchs (J+S) über Beteiligung an den von Verbänden ausgeschriebenen Wettkämpfen, und Turnfesten
        3. Einreichen des turnerischen Jahresprogramms an den Sportleiter Erwachsene (esa) und Sporteiter Nachwuchs (J+S) zuhanden Vorstand Verein
        4. Organisation von Trainings und Wettkämpfen
      3. Die Sportsparten fokussieren sich auf die sportlichen Aktivitäten.
      4. Administrative Arbeiten können durch den Vorstand Verein sichergestellt werden. Als Unterstützung definiert die Sportsparte eine Koordinationsstelle. Diese stellt den Austausch mit dem Vorstand Verein sicher (Finanzen, Administration, Events usw.).
    5. Führungsteam

      1. Das Führungsteam setzt sich mindestens zusammen aus:
        1. Dem Sportspartenleiter
        2. Den Sportleitern (pro Sportart)
        3. Koordinationsstelle (Administration und Koordination mit Vorstand Verein)
      2. Die Wahl des Führungsteams erfolgt durch die Spartenversammlung.
      3. Das Führungsteam versammelt sich, wenn es der Sportspartenleiter oder die Mehrheit der Mitglieder als notwendig erachten.
      4. Zusätzlich unterstützen der Sportleiter Erwachsene (esa) und der Sportleiter Nachwuchs (J+S) in den entsprechenden Themen.
    6. Nachwuchs

      1. Die Sportsparten stellen die Nachwuchsförderung in den von ihnen angebotenen Sportarten sicher.
    7. Gründung

      1. Neue Sportsparten müssen vorbehältlich der Zustimmung der Mitgliederversammlung durch Bewilligung des Sportspartenreglements vom Vorstand Verein bestätigt werden.
    8. Auflösung

      1. Die Auflösung einer Sportsparte erfolgt mittels eines Antrags einer zweidrittel Mehrheit der an der Spartenversammlung Anwesenden durch den Vorstand Verein.
    9. Mitgliederbeiträge

      1. Die Sportsparte definiert den Mitgliederbeitrag für ihre Mitglieder.
      2. Dieser wird vom Leiter Finanzen Verein in Rechnung gestellt.
      3. Zusätzlich zum Beitrag an die Sportsparte entrichten die Mitglieder einen Beitrag an den Stadtturnverein, welcher von der Mitgliederversammlung bestimmt wird.
    10. Finanzen

      1. Die Sportsparte erstellt in Zusammenarbeit mit dem Leiter Finanzen Verein ein Jahresbudget.
      2. Die Jahresrechnung wird vom Leiter Finanzen Verein erstellt.
      3. Es ist für jede Sportsparte eine Erfolgsrechnung zu erstellen. Diese wird in der Rechnung des Stadtturnverein konsolidiert.
      4. Entschädigungen für Helferdienste an Anlässen des Vereins gehen anteilsmässig an die Sport-Sparte.
    11. Ausgabenkompetenz

      1. Die Ausgabenkompetenz der Spartenleitung richtet sich nach dem von der Mitgliederversammlung bewilligten Budget.
      2. Ausserhalb des genehmigten Budgets hat die Sparten-Leitung für einmalige Ausgaben eine Finanzkompetenz von CHF 1’000.00 pro Sachgeschäft, maximal CHF 2’000.00 pro Jahr.
      3. In dringenden Fällen oder für wiederkehrende Ausgaben kann der Vorstand Verein zusätzliche Ausgaben bewilligen.
      4. Die Einhaltung der finanziellen Kompetenzen wird vom Vorstand Verein und von den Revisoren überprüft.
  9. Selbständige Riege

    1. Status selbständige Riegen

      1. Eine selbständige Riege ist Teil des Stadtturnverein und unterliegt den Statuten des Stadtturnvereins.
      2. Sie ist nicht vollumfänglich in den Stadtturnverein integriert.
      3. Jede selbständige Riege erstellt ein eigenes Reglement. Dieses bedarf der Zustimmung des Vorstand Verein.
    2. Sportarten

      1. Eine selbständig Riege kann eine oder mehrere Sportarten umfassen.
    3. Aufgabe, Organisation

      1. Der Zweck, die Organisation, Organe und Mitgliederrechte sowie spezielle Regelungen der selbständigen Riege finden sich im Reglement der selbständigen Riege.
    4. Stimm- und Wahlrecht an der Mitgliederversammlung

      1. Die Mitglieder der selbständigen Riege können an der Mitgliederversammlung ohne Stimm- und Wahlrecht teilnehmen.
      2. Jede selbständige Riege wird an der Mitgliederversammlung durch Personen vertreten, welche zusammen maximal fünf Stimmrechte ausüben können.
      3. Der Vorstand der selbständigen Riege nominiert die Vertreter in die Mitgliederversammlung.
    5. Mitgliederrat

      1. Jede selbständige Riege kann maximal zwei Vertreter für den Mitgliederrat nominieren.
    6. Vorstand Verein

      1. Alle selbständigen Riegen zusammen haben eine gemeinsame Stimme im Vorstand Verein und nominieren je eine entsprechende Vertretung.
    7. Finanzen

      1. Die selbständige Riege hat keinerlei Anspruch auf das Vermögen des Stadtturnverein und führt eine eigene Finanzrechnung.
      2. Falls eine selbständige Riege Leistungen vom Stadtturnverein bezieht, wird die Entschädigung dafür zwischen dem Vorstand der selbständigen Riege und dem Vorstand Verein festgelegt.
      3. Der Kassier der selbständigen Riege übergibt den Jahresabschluss an den Leiter Finanzen Verein zwecks Erstellen der konsolidierten Steuererklärung.
      4. Entschädigungen für Helferdienste an Anlässen des Vereins gehen anteilsmässig an die selbständige Riege.
    8. Mitgliederbeiträge

      1. Die Mitglieder schulden ihre Mitgliederbeiträge der selbständigen Riege.
      2. Die Verbandsabgaben werden an den Leiter Finanzen Verein weitergegeben.
    9. Gründung

      1. Neue selbständige Riegen müssen vorbehältlich der Zustimmung der Mitgliederversammlung durch Bewilligung des Riegenreglements vom Vorstand Verein bestätigt werden.
    10. Auflösung

      1. Die Auflösung erfolgt gemäss dem Reglement der selbständigen Riege.
      2. Ein allfälliges Vermögen fällt bei Auflösung an den Stadtturnverein bzw. an die Sportsparte mit den meisten Übertritten aus der selbständigen Riege.
    11. Übertritt in eine Sportsparte

      1. Eine selbständige Riege kann jederzeit den Übertritt in eine Sportsparte beschliessen.
      2. Die Mitglieder können ohne spezielle Auflagen, unter Einhaltung der gültigen Statuten des Stadtturnverein, in eine bestehende Sportsparte übertreten.
  10. Sportplatz Sonnenhof Wil (Turnwiese)

    1. Eigentum

      1. Der Stadtturnverein Wil ist Eigentümer des Grundstückes Kat. Nr. 1203, Sportplatz Sonnenhof mit Garderobe und Gerätehaus.
    2. Benutzung

      1. Aufgrund der Pachtvereinbarung vom 31.07.1991 legt die Stadt Wil als Pächter die Benützungsregelung fest.
    3. Unterhalt

      1. Der Unterhalt des Sportplatzes geht zu Lasten des Pächters.
    4. Finanzielles

      1. Der vom Pächter entrichtete jährliche Pachtzins deckt primär die Auslagen der Kosten für Nachwuchs und Ausbildung.
      2. Über die Verwendung eines allfälligen Restbetrages bestimmt der Vorstand Verein.
    5. Verkauf

      1. Der Sportplatz darf als Ganzes nicht verkauft werden. Minimale Grenzkorrekturen können vorgenommen werden, wobei nach Möglichkeit Realersatz zu erfolgen hat.
      2. Teilverkäufe sollen nur in Ausnahmefällen erfolgen.
      3. Wenn immer möglich ist die Variante Baurecht vorzuziehen.
    6. Zweckbestimmung

      1. Der Sportplatz ist in der jetzigen Form zu belassen und darf grundsätzlich keiner anderen Zweckbestimmung zugeführt werden.
      2. Belastungen (z.B. Hypothek, Baurecht usw.), Teilverkäufe, Unterterrainveränderungen und eine allfällige Änderung der Zweckbestimmung dürfen nur erfolgen, wenn der entsprechende Antrag an der Mitgliederversammlung mit Zweidrittel-Mehrheit befürwortet wird.
    7. Besonderes

      1. Sollte der Stadtturnverein aufgelöst werden, so haben die Bestimmungen unter KAPITEL XI der Vereinsstatuten Gültigkeit.
      2. Als zusätzliche Bedingung sei jedoch festgehalten, dass der Sportplatz immer als Grünzone erhalten bleiben muss.
      3. Die Pachtvereinbarung mit der Stadt Wil ist im Grundbuch eingetragen.
  11. Schlussbestimmungen

    1. Teil- und Totalrevision

      1. Eine Teil- oder Totalrevision dieser Statuten kann nur von mindestens zwei Dritteln der an einer Mitgliederversammlung anwesenden Stimmberechtigten beschlossen werden.
      2. Anträge für Statutenänderungen müssen schriftlich bis 31. Dezember (mindestens zwei Monate vor Versammlungsdatum) an den Vorstand Verein eingereicht werden.
    2. Auflösung

      1. Die Auflösung des Stadtturnvereins sowie eine Änderung des Vereinszwecks können nur von einer speziell dazu einberufenen, ausserordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden.
      2. Erforderlich ist dabei eine Zweidrittel-Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten.
    3. Vermögensverwendung

      1. Das sich bei einer Auflösung herausstellende Vermögen und Inventar inkl. der Fonds ist nach Begleichung aller Schulden dem Stadtrat Wil bis zur Neugründung eines «Stadtturnverein Wil», zur Verwaltung und Aufbewahrung zu übergeben.
      2. Die Verteilung des Vereinsvermögens unter die Mitglieder ist ausgeschlossen. Diese Regelung ist unwiderruflich.
    4. Sportplatz Sonnenhof

      1. Zur Verwaltung des Grundstückes Kat. Nr. 1203 muss bei einer allfälligen Auflösung eine Stiftung gemäss Art. 80 ff ZGB errichtet werden.
      2. Dieser Stiftung ist das Grundstück als Vermögen zu widmen, mit der Bestimmung, dass dasselbe einem zu gründenden Wiler Sport- oder Turnverein zur Nutzung zur Verfügung stehe.
      3. Ein durch das kantonale Amtsnotariat zu bestimmender Sachwalter hätte die Stiftung zu verwalten, bis ein neuer, im Sinne dieser Statuten gegründeter Wiler Sport- oder Turnverein in der Lage wäre, mindestens einen dreigliedrigen Stiftungsrat zu bestellen.
      4. Sollte innerhalb von zehn Jahren kein solcher Verein mehr gegründet werden, so fallen Vermögen und Inventar der Stadt Wil als Eigentum zu.
    5. Aufnahme von Sportvereinen

      1. Als neu gegründete Sportsparte im Stadtturnverein kann jeder bestehende Sportverein gemäss ZGB Art. 60 ff. mit mindestens zehn Mitgliedern aufgenommen werden.
      2. Er darf nicht verschuldet sein und muss über die letzten fünf Jahre eine ausgeglichene Jahresrechnung ausweisen.
      3. Aufnahmegesuche sind spätestens bis Ende September schriftlich einzureichen. Darin enthalten sind Angaben zu den bestehenden Vereinsstatuten, Protokoll der letzten Mitgliederversammlung und Vorstandssitzung, Liste aller Vereins- und Vorstandsmitglieder, Jahresrechnungen der letzten fünf Vereinsjahre sowie Nachweis über verfügbare Sport- bzw. Trainingslokale.
      4. Es ist ein Aufnahmevertrag zu erstellen. Darin wird auch die Auflösung des beitretenden Vereins geregelt.
    6. Frühere Bestimmungen

      1. Diese Statuten ersetzten diejenigen vom 12. März 2009
    7. Inkrafttreten

      1. Diese Statuten wurden an der ausserordentlichen Vollversammlung vom 28. März 2020 genehmigt und treten auf den 1. Juni 2020 in Kraft.

Wil, 28. März 2020

Stadtturnverein Wil
Christian Geser, Ralph Wüthrich (Co-Präsidenten)

Genehmigung durch den St. Galler Turnverband SGTV

St. Gallen, <<XX. MMMM 2020>>

<<Name>>